Warum es InsiderAtlas gibt
InsiderAtlas hat als Werkzeug für mich selbst angefangen. Ich habe verfolgt, wann Vorstände und Aufsichtsräte Aktien der eigenen Firma kaufen — die sogenannten Directors' Dealings, die jedes börsennotierte Unternehmen der BaFin melden muss. Mit der Zeit ist mir aufgefallen: Diese Meldungen geben mir tatsächlich ein besseres Bild von einer Firma. Nicht als Versprechen, aber als Indiz, das ich vorher übersehen hatte.
Das Problem: Die BaFin veröffentlicht diese Daten, aber roh, verstreut und ohne Zusammenhang. Wer nicht jeden Tag mehrere Register durchsucht, sieht sie einfach nicht — oder sieht sie, versteht aber nicht, warum ein Kauf auffällig ist und ein anderer nicht. Genau diese Einordnung wollte ich nicht mehr nur für mich behalten. Offizielle Daten, aber mit dem Kontext, der aus einer Meldung ein Signal macht — zugänglich für jeden, nicht nur für Leute vom Fach.
Ich bin Sascha, wohne in Berlin, habe einen Master in Finance und arbeite im FinTech-Bereich. Börsen und Märkte haben mich schon lange interessiert, bevor ich die erste Zeile Code für dieses Projekt geschrieben habe — InsiderAtlas ist im Grunde die Umsetzung von etwas, das ich mir selbst schon länger gewünscht hätte.
Das Produkt ist nicht fertig, und das wird es auch in absehbarer Zeit nicht sein. Ich baue es kontinuierlich weiter aus — neue Datenquellen, bessere Einordnung, mehr Kontext. Wie ich dabei filtere und was InsiderAtlas bewusst nicht ist (zum Beispiel keine Anlageberatung), steht offen in der Methodik.
Wenn dir etwas auffällt, fehlt, oder du eine Idee hast, wie es besser wird — schreib mir einfach: sascha@insideratlas.de. Ich lese und beantworte das selbst. Auf X bin ich als @insideratlasde unterwegs.