Was passiert ist
Nach dem Stopp des Fregattenprogramms F126 kaufte Vorstandschef Oliver Dörre dreimal für zusammen 236.101 €: am 22. Juni zu 69,50 und 67,98 €, am 26. Juni nochmals zu 63,87 €. Personalvorständin Inka Tews kaufte in derselben Woche für 20.529 €.
Was dafür spricht
- Nachkauf in den fallenden Kurs
- Die Belastung aus dem F126-Stopp gilt als verkraftbar
- Eine neue Vorständin kauft wenige Wochen nach Amtsantritt mit
Was dagegen spricht
- Dörre kauft ohnehin regelmäßig, das Timing trägt deshalb weniger Information
- Rüstungswerte hängen an politischen Einzelentscheidungen
- Die Bewertung preist weiter jahrelanges Wachstum ein
Was die Daten zeigen Wie wir prüfen →
- Betrag 256.630 € · weniger als 0,01 % des Börsenwerts
- Kurslage Gekauft 28 % unter dem 90-Tage-Hoch
- Käufer 2 Insider binnen 5 Tagen
Nachtrag vom 21.08.2026: Am 17. August verkaufte Aufsichtsratschef Reiner Winkler 10.000 Aktien zu 94,71 €, zusammen 947.079 €, nach einer Erholung um fast die Hälfte. Dörre hatte damit praktisch am Tiefpunkt gekauft. Der Verkauf widerlegt das nicht: anderer Kopf, anderes Gremium, und Winklers einzige Meldung in unserem Archiv.
Quellen (5)
- investor-verlag.de: Fregatten-Aus als Chance?
- personalwirtschaft.de: Inka Tews wird Personalvorständin
- boerse-express.com: 89 Prozent Auftragseingang im H1 (Zahlen vom 31.07.2026)
- kapitalmarktexperten.de: Rekordauftragsbestand treibt Aktie an
- esut.de: Reiner Winkler Vorsitzender des Aufsichtsrats der Hensoldt AG